Sonntag, 14. Januar 2018

Studie zur Gewaltkriminalität von Flüchtlingen

Ein Studie der Züricher Hochschule zur Entwicklung der Gewalt in Deutschland unter Leitung des hannoverschen Professors Christian Pfeiffer hat für einige Furore im Medienwald gesorgt. Insbesondere deswegen, weil als erstes im ZdF-heute-Journal darüber berichtet wurde, dass die Gewaltkriminalität in Niedersachsen seit 2015 um 10,4 Prozent zugenommen hat und dass diese Zunahme zu über 90 Prozent durch Flüchtlinge verursacht wurde. Ich habe mir die Studie zur Gewaltkriminalität näher angesehen.
Das linksgrüne Kartell aus Medien und Politik versuchte sofort zu erklären, zu beschwichtigen und zu relativieren und sah die Ursachen in sozio- ökonomische Missständen, nach dem Motto: Was nicht sein darf, das nicht sein kann. Schließlich seien es überwiegend junge Männer – alleinreisend – in Massenunterkünften untergebracht u.ä. 
Dabei interessiert nicht, dass den Opfern von Gewaltverbrechen das Motiv herzlich egal ist, wenn sie ausgeraubt, zusammengeschlagen, niedergestochen, vergewaltigt oder sogar getötet werden. Diese Straftaten verbergen sich nämlich hinter dem Begriff „Gewaltkriminalität“.
Pfeiffer selbst versteigt sich zu der Aussage, dass junge Männer in jeder Kultur der Welt das Gefährlichste eines Volkes sind und für ihn würden natürlich auch deutsche junge Männer in einer Flüchtlingssituation so reagieren. (Interview in der Neuen Presse vom 04.01.2018) Und Jens Gräber stellt in einem Leitartikel der Braunschweiger Zeitung vom gleichen Tag fest, dass „unter denen, die zu uns kommen, sehr viele junge Männer sind – eine Gruppe, die auch in der deutschen Bevölkerung durch bestimmte Delikte auffällt“. 
Ist das so? Grundsätzlich fallen auch deutsche junge Männer durch bestimmte Delikte auf. Will man aber mal vergleichen, wie häufig die einzelnen Bevölkerungsgruppen bei den Delikten vertreten sind, helfen absolute Zahlen nicht weiter, sondern man muss eine gleiche Vergleichsgröße (Anzahl der Täter im Verhältnis zur Wohnbevölkerung) bilden, um darüber eine Aussage treffen zu können. Man spricht dann von einer Tatverdächtigenbelastungszahl (TVB-Zahl)  pro 100.000 gleichen Personen der Wohnbevölkerung. In der Studie wird in Abbildung 3 dargestellt, dass die TVB-Zahl, bezogen auf die gesamte Wohnbevölkerung in Deutschland, 2016 für 14-18-jährige 705,6 Tatverdächtige pro 100.000 Bewohner und für 18-21-jährige 907,6 betrug.
In Abbildung 5 wird dann zwischen Deutschen und Nichtdeutschen 14-18-jährigen auf bundesebene differenziert. Nach der Tabelle A4 waren 2016 14636 deutsche Jugendliche (14-18-jährig) einer Gewalttat verdächtigt und 8008 nichtdeutsche Jugendliche. Das ist ein Anteil von 55 % an der Gewaltkriminalität Jugendlicher in Deutschland. Die TVB-Zahl 2016 wird in Abbildung 5 von Deutschen mit 506,5 pro 100.000 Bewohnern und die der Nichtdeutschen mit 2508 dargestellt. Das war bei den deutschen Jugendlichen ein leichter Rückgang  gegenüber 2014 und bei den Nichtdeutschen ein starker  Anstieg von  32 %.
Ergebnis: 
2016 war die TVB-Zahl nichtdeutscher Jugendlicher (nicht nur Zugewanderter) die einer Gewalttat verdächtigt waren 5-mal höher als die der deutschen (2508 zu 507) und in Abbildung 12 wird festgestellt, dass die Zahl der 18-21-jährigen weiblichen Opfer von Vergewaltigungen/sexueller Nötigung von 2014 – 2016 um 25 % zugenommen hat, ohne dabei auf die Täter einzugehen.

Sonntag, 31. Dezember 2017

E-Autos

Verkehr
E-Autos werden von Politik und Umweltschützern als bessere Alternative zum Auto mit Verbrennungsmotor angepriesen. Dabei zeigen Studien, dass E-Autos von ihrer Gesamtbilanz schlechter abschneiden. Ohnehin greift es zu kurz, nur auf den Antrieb zu schauen. Ein Kommentar.

Montag, 11. Dezember 2017

Beginn der Unterwerfung

Döpfner ist spät dran. Aber er spricht aus, was dieses Land innerlich zerstört seit 2015. Und er spricht es aus in den Tagen, an denen sich das Land langsam abwendet von Angela Merkel. Denn sie trägt die Verantwortung dafür..
Von Bildchef Mathias Döpfner | Stand: 18.11.2017
Das Frankfurter Urteil, die Beförderung eines israelischen Passagiers sei für eine kuwaitische Airline nicht „zumutbar“, sorgt nur für wenig Empörung. Mich erinnert es an Auschwitz und Entebbe 1976.
Ich habe den Atem angehalten. Ich wollte spüren und messen, wie lange es dauert nach dem schrecklichen Urteil von Frankfurt, in dem ein Richter es als „nicht zumutbar“ bezeichnet hat, dass Kuwait Airways einen Israeli von Frankfurt nach Bangkok transportiert. Ich wollte wissen, wie lange es dauert, bis eine grundstürzende Empörung den sonst so leicht zu empörenden medialen Raum erfüllt.
Wie schnell es geht, bis die sondierenden Parteichefs ihren seit Wochen andauernden Vorlese-Marathon von Parteiprogrammen unterbrechen, um sich zu einem wirklich wichtigen, hochpolitischen Grundsatz-Fall zu äußern. Und ich wollte wissen, ob und wann die Kanzlerin ein Machtwort spricht.
Bildchef Mathias Döpfner in WELT: "Der Beginn der Unterwerfung"

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Sicherheitsrisiko Passfälschung

Das boomende Geschäft mit falschen Identitäten
Kriminalität und gefälschte Identitäten sind hierzulande ein immer größer werdendes Problem. Ermittler schät- zen, dass Hunderttausende, wenn nicht gar Millionen, mit falschen Identitäten, vielleicht sogar mit mehreren, bei uns leben.
Während die Polizei mit Befugnissen aus dem vorherigen Jahrhunderrt gegen internationale Verbrecher mit Methoden des 21. Jahrhundert auf verlorem Posten steht, fehlt bei den Meldebehörden die notwendige technische Ausstattung, um gefälschte Ausweispapiere zu erkennen, mit deren Hilfe sich Sozialleistungen aller Art erschleichen lassen.
Unsere Meldebehörden sind nach Recherchen des Teams von zdf-info das größte Einfallstor für Menschen mit falschen Identitäten in Deutschland. Bei den Einwohnermeldeämtern gibt es Lücken - vor allem, was die Ausrüstung der Mitarbeiter angeht. In der überwiegenden Mehrzahl der Ämter sind sie nicht in der Lage, Originale von Fälschungen zu unterscheiden.  So sagt der Dienststellenleiter des Einwohnermeldeamtes in Nürnberg, Olaf Kuch, im Interview mit ZDFinfo: "Es gibt sicherlich einige Meldebehörden, die personell und technisch nicht in der Lage sind, diese Prüfung so vorzunehmen. Und dann ist es eben nur ein Hin- und Herschieben, ein Verdrängungseffekt, den Sie dann haben. Wenn eine Behörde das tut, meldet man sich eben bei der anderen Behörde an." Nürnberg hat Dokumentenprüfgeräte im Einsatz und erkennt im Schnitt 10 falsche Dokumente in der Woche.
Es gibt aber 5.500 Meldeämter, von denen lediglich etwa 250 mit Dokumentenprüfgeräten ausgestattet sind. Darüber hinaus sind allein in Deutschland 700.000 Reisepässe, 5.000.000 Personalausweise und 1.400.000 Führerscheine als "verloren" gemeldet worden, die ersetzt werden mussten...
Das Team von "zdf-info" zeigt in seiner Doku "Sicherheitsrisiko Passfälschung"  (sehenswert!) u.a., wie einfach es z.B. ist, in Athen für 350 Euro an einen gefälschten franzözischen Ausweis zu kommen, mit dem man sich in Deutschland als "EU-Bürger" problemlos anmelden kann, weil diese Ausweise hier noch weniger bekannt sind.